nationalparkzentrum zurück

konzept

• transformation der landschaft - thema wasser, felsen und gletscher (nationalpark hohe tauern). die sockelzone des besucherzentrums (eingangsbereich ~ schlucht) wird zum erlebnisbereich, ohne die natur imitieren zu wollen. die „stelzen“ formen z. t. kleinräume (sogenannte „voids“ ~ felskamine ), die bis ins besucherzentrum durchstoßen und als lichtschächte genutzt werden. sie thematisieren nebenbei die hochwasserzone, auf dem der baugrund liegt.
• skulpturalität – die körperhaftigkeit des besucherzentrums wird vor allem durch die spezielle blickführung und die spiralförmige wegführung verstärkt. der besucher befindet sich unablässig in interaktion mit dem baukörper.
• kontextualität mit der traditionellen bäuerlichen architektur durch zweischichtigkeit und materialität (steinbasis und vorkragender holzaufbau mit horizontaler lattenverschalung)
• die lesbarkeit der trennung zwischen besucherzentrum und verwaltungsgebäude ist durch eine lichtfuge gegeben.
• die gestaltung der „black box“ (ausstellungsarchitektur) wurde vom bauherrn unabhängig an das salzburger „haus der natur“ vergeben.

diashow
diashow
modell/ideenskizze
modell
plan
lageplan
anonymer, EU-weiter architektenwettbewerb des landes salzburg für den neubau eines integrierten standortes des nationalparkzentrums in mittersill für ein besucherzentrum, verwaltungs-, forschungs- und dokumentationszentrum (2005)
1. preis: thomas forsthuber,
christian scheithauer • architekten
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